Themenstränge

Zu diesen Themen wird es jeweils 5 Workshops geben

Kreativität
Soziales Miteinander
Bildung
Wirtschaft
Ernaehrung


Workshopübersicht

.Eine Übersicht der Workshops und vieles mehr findet sich im Programmheft.


Programmablauf

programmDer Frage „Wie stellen wir uns eine zukunftsfähige Gesellschaft von morgen vor?“ möchten wir uns während des utopivals durch die Themenstränge Kreativität, soziales Miteinander, Bildung, Wirtschaft und Ernährung, zu denen es jeweils fünf Workshops geben wird, annähern. Die insgesamt 25 zwei stündigen Workshops werden interaktiv gestaltet und laden zu Diskussion und Partizipation ein.

Das utopival findet über fünf Tage statt. Montag und Freitag sind An- und Abreisetage – wir können also drei volle Tage gemeinsam gestalten. Von Dienstag bis Donnerstag wird es jeweils zwei Workshopphasen – am Vormittag sowie am Nachmittag geben. Donnerstag fällt die letzte Workshopphase weg und wir finden uns zur Vernetzung sowie zum Ideenspinnen in der Ideenwerkstatt zusammen.
Zeit und Raum, um eigene Gedanken, Ideen und Talente einzubringen gibt während der Tage jederzeit, besonders aber während des open space sowie den Morgen- und den Abendaktivitäten. Das „Drumherum“ bietet viel Raum und Möglichkeiten utopietaugliche Alternativen im Kleinen schon heute zu (er-)leben.


 

Keynotes

Prof. Dr. Niko Paech

Wir freuen uns sehr, dass Prof. Dr. Niko Paech gerne bei uns eine Keynote (und einen Workshop) geben wird.

 

 

Nachhaltigkeitsforscher & Postwachstums- ökonom Niko Paech über uns:

“Ich finde living utopia ganz großartig, weil dieses Netzwerk Menschen zusammenbringt, die nicht einfach nur hohle Forderungen stellen oder das Konsumsystem durch kosmetische Maßnahmen begrünen wollen, sondern das leben, wofür sie stehen. Konsequente vorgelebte Praktiken, die postwachstumstauglich sind, bilden das einzige Kommunikations-instrument, mit dem Einfluss auf die Gesellschaft ausgeübt werden kann.”

Gülcan Nitsch

Nur wer sich als Teil der Gesellschaft fühlt, übernimmt auch Verantwortung

 

 

Biologin und Initiatorin von Yeşil Çember Gülcan Nitsch:

“Eine zukunftsfähige Gesellschaft können wir nur schaffen, wenn viele unterschiedliche Akteure mitmachen und ihre Potentiale einbringen – unabhängig von Herkunft, Bildungsniveau und sozialem Status. Durch seine innovative und sehr beeindruckende Ansätze macht das utopival viel Hoffnung und Mut… Dadurch können viele unzählige Visionen gemeinsam umgesetzt werden und das ist großartig!”

Prof. Van Bo Le-Mentzel

Weconomy – 3 Schritte, die wir alle gehen müssen für ein friedliches neues Wir

 

 

Architekt & Bildungsaktivist Van Bo Le-Mentzel über das utopival:

“Das utopival hat mein Interesse geweckt, weil es eine Spielwiese für Querdenker schafft. Der nächste Schritt müsste sein, diese Wiese im Alltag zu finden. Sonst bleibt das alles nur eine exklusive Blase von Gleichgesinnten.”

 


Abendprogramm

Am ersten Abend wollen wir den Ablauf des utopivals vorstellen. Wann findet was statt? Was gibt es alles zu erleben? Wie wollen wir miteinander die kommenden Tage verbringen? Außerdem wollen wir Orgawupper*innen uns vorstellen und euch kurz erzählen, wie die Idee des utopivals entstanden ist, wie wir uns gefunden haben und wie aus einem Gedanken das wurde, was wir hier die kommenden Tage erleben wollen. Wichtig ist auch die Aufgabenverteilung: Dies ist der Moment, an dem die Verantwortung für das Gelingen des Kogresses vom Orgateam und den Helfer*innen auf uns alle übergeht. Außerdem gibt es natürlich ein Kennenlernen und zum Einstieg noch eine Keynote.

Am Dienstagabend werden wir Raum für Diskussionen rund um unsere Ideen zu einem bis jetzt noch nicht feststehenden Thema haben. Die “wish bowl” (veganisierte Form der „fish bowl“) ist eine Methode zur Gestaltung einer lebhaften Diskussionsrunde, die möglichst vielen Menschen Raum bietet. Anfangs gibt es kleine Impulse und Zitate, die zum Thema passen. Mit der wish bowl möchten wir ein neues Miteinander schon auf dem utopival lebendig werden lassen: Wir möchten versuchen die Rollen von „Expert*innen“ und „Konsument*innen“ aufzulösen und den gesamten Kongress sehr partizipativ gestalten. Jede*r hat Ideen. Lasst euch von unserer kollektiven Intelligenz bereichern!

Auf der offenen Bühne können sich alle mit den eigenen Talenten und Ideen einbringen. Egal ob Musik, Poesie, Theater, Jonglage, Tanz, Geschichtenerzählen, Clownerei, Kleinkunst (gerne auch mit sprechendem Tier), Großkunst oder sonst was. Ob allein, in einer Gruppe, als Anleiter*in für Gruppenspiele oder als Nashorn. Hier sind alle gefragt, den Raum so bunt oder schwarzweiß, fröhlich oder traurig, durchgeknallt oder ernst zu gestalten, wie es denjenigen Künstler*innen beliebt, die das Rampenlicht haben. Die Bühne sollte alles sein – nur nicht ausgestorben. Wir freuen uns auf euch. Und jetzt… Vorhang auf!

Am letzten Abend gibt es noch ein wunderschönes Konzert. Voller Freude können wir uns nochmal austanzen – so kann der Kongress ausklingen. Ideen, Anregungen, Aha-Momente und Vernetzung, die wir sammeln konnten, können für einige Momente abstrahiert werden. Sie wandern von unseren Köpfen in unsere Beine, Arme und Fingerspitzen und finden Ausdruck in den Klängen der Musik.


Drumherum

 

In der Kleider- und Bücherschenkecke geht es darum, Vorhandenes zu nutzen und allen Menschen den Zugang zu Ressourcen zu ermöglichen. Was die einen übrig haben und als „Balast“ oder „Überfluss“ empfinden, bereitet den anderen eine Freude. Leg also gerne deine nicht mehr benötigten Kleidungsstücke sowie Bücher zum Schenk-Ecke und nimm dir einfach das mit, was dir gefällt. Dies ermöglicht es uns auch, den klassischen Gedanken des „Besitzes“ neu zu denken.

Sind Tetrapacks wirklich Müll? Und worin besteht der Zusammenhang von einer Glasflasche und einem Windlicht? Antworten könnt ihr in der Do-It-Yourself Ecke finden. Hier wollen wir aus Dingen deren letzte Bestimmung eigentlich die Mülltonne war, Neues - und idealerweise Nützliches :) - basteln. Auf diese Weise wollen wir natürlich zum einen Spaß haben und Ideen austauschen, zum anderen aber auch die Menge an Material veringern, das unseren Kongress und unser alltägliches Leben in Richtung Müllhalde verlässt. Vor allem aber wollen wir lernen, dass das Wort ‘Müll’ nur ein Begriff für Dinge ist, mit denen wir nichts anzufangen wissen – eine Sichtweise, die wir schnell ändern können :). „Abfälle sind Rohstoffe zur falschen Zeit am falschen Ort“ Prof. Stefan Gäth

Neben den vielseitigen und inspirierenden Workshops gibt es durch das Drumherum jederzeit die Möglichkeit dem Tatendrang und der Bewegungsfreude ohne viel Nachdenken zu müssen, freien Lauf zu lassen: Beim Jonglage-Point kannst du alle bunten Jonglage-Spielzeuge ausprobieren, dein Talent teilen oder durch andere Neues lernen... Ob mit Stab oder Bällen jonglieren, Poi oder Hoop spielen oder beim begeisterten Zuschauen, komm vorbei und belebe den Jonglage-Point!