Drei Fragen an…
Anke Caspar-Jürgens


Was machst du, wenn du nicht gerade das utopival mit deinem Talent bereicherst?

Ich bin für die Rubrik Bildung im Magazin Oya zuständig (oya-online.de, anders denken – anders leben) und bin heilfroh, dass ich hier meinen Beitrag zum Paradigmenwechsel im Bildungswesen leisten darf.

Wenn deine Utopie für eine Gesellschaft von morgen schon heute lebendig wäre, dann…

… könnten die Kinder und Eltern im Rahmen und mit Hilfe ihrer lebendigen partnerschaftlich und selbstorganisierten Gemeinschaften auch ihre Bildungswege selbstverantwortlich sich entfalten lassen.

Welche ganz praktischen 4 Schritte dahin gibt es, die jede*r im Alltag umsetzen kann?

  1. Sich über die internationale Rechtslage und Praxis von Bildungsfreiheit kundig machen.

  2. Sich dessen gewiss werden, dass die Programmierung von Gehirn, Körper und Seele ausschließlich Sache des jeweiligen Kopfträgers ist und niemandes sonst.

  3. Herausfinden, was, um dieses Ziel zu erreichen, im Rahmen der eigenen Möglichkeiten ist.

  4. Dieses umsetzen und sich dafür bei Bedarf eventuell mit weiteren Engagierten zusammen tun.

Und unsere obligatorische plus 1 Frage: Wieso bist du beim utopival dabei?

Ich denke, es wird mir eine Menge Spaß bringen, mit Menschen im Geiste des utopivals ein paar Tage zu verbringen und mit denen, die es interessiert, meine Erfahrungen und Schlussfolgerungen zur  Bildung in Deutschland teilen zu können.